Einzelfall-Hilfe

 

Beispiele unserer Einzelfall-Hilfe

Schäuble | Foto: © Bundesministerium der Finanzen/Ilja C. Hendel

Es sind gewöhnlich dramatische Schicksale, die fast aus dem gesamten Bundesgebiet an uns herangetragen werden.

Am Anfang stehen zumeist „nur“ finanzielle Probleme. Soweit möglich, wird Soforthilfe geleistet, wenn sich damit die jeweilige Notlage zu entspannen oder gar lösen verspricht.

Bei genauerem Hinsehen geht die Problematik aber oft weiter in die Tiefe.

Eine geldliche Einmalhilfe ist dann häufig zu wenig. Vielmehr kommt es auf persönliche Zuwendung an, auf ein Seite-an-Seite-Gehen durch den ganz „normalen“ Alltag.

Weil eine solche Begleitung – schon aus geographischen Gründen – ambulant nur selten möglich ist, hat der NOTHilfe e.V. das Projekt OASiS entwickelt.

Dr. Wolfgang Schäuble – Schirmherr
der NOTHilfe-Gala in Loffenau
zugunsten von Robin B.
Grußwort lesen

NOTHilfe-Gala erbringt 15.000,00 € für querschnittsgelähmten Studenten

Seit einem Autounfall ist der damals 22jährige Robin B. – er saß angeschnallt auf dem Beifahrersitz – querschnittsgelähmt. Die Schädigung seines Rückenmarkes im Halswirbelbereich (Tetraplegie) hat den Ausfall der motorischen Funktionen sowie den Verlust der sensorischen Wahrnehmung unterhalb der Verletzungshöhe zur Folge. Betroffen sind neben Beinen und Rumpf auch Arme und Hände.

War Robin B. zunächst rund um die Uhr auf ein Beatmungsgerät angewiesen, braucht er ein solches nicht mehr und kann nach intensivem physio- und ergotherapeutischem Training auch wieder sprechen, essen und trinken. In der Zwischenzeit hat er sein Studium abgeschlossen. Der Master of Science der Fahrzeugtechnologie geht seit jüngster Zeit einer Beschäftigung an der Hochschule Karlsruhe nach.

Es waren insbesondere innovative Behandlungen am Pforzheimer Zentrum der Rehabilitation, die diesen Erfolg ermöglichten. Die dort angebotene Intensivtherapie hat den ausdrücklichen Anspruch, gerade die neurologische Regeneration anzuregen und das aktuelle Bewegungsspektrum nicht nur zu erhalten, sondern zu erweitern. In diesem Zusammenhang werden auch Körperteile miteinbezogen, die nach veraltetem Stand der Forschung als irreversibel gelähmt gelten. Die Hauptintention ist die Wiedererlangung der Eigenständigkeit.

Weil Robin B., der inzwischen wieder selbst Auto fährt und längst ohne 24-Stunden-Betreuung auskommt, diese Kosten nahezu alleine tragen mußte, initiierte der NOTHilfe e.V. eine „Grosse Benefiz-Gala“ mit über 100 Mitwirkenden, die alle auf Gage verzichteten – vom Gitarrensolisten bis zum Orchester. Der damalige Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble, war Schirmherr der Gala, die Kai Whittaker, CDU-Mitglied des Deutschen Bundestages, moderierte. Für die Durchführung der Gala stellte die Evang. Kirchengemeinde Loffenau ihre imposante Heilig-Kreuz-Kirche zur Verfügung. mehr Infos

Foto: Wolfgang Froese

v.l.n.r. Pfarrer Willi Ratz, NOTHilfe-Vorsitzender Dietmar Pinkawa, Robin B., Bundestagsabgeordneter Kai Whittaker, Kirchenpflegerin Michaela Honeck bei der Übergabe des Gala-Erlöses

Deutsches Rotes Kreuz und NOTHilfe e.V. in enger Kooperation

Die Krisenintervention des Deutschen Roten Kreuzes Wangen im Allgäu bat den NOTHilfe e.V. um Unterstützung. Durch den Unfalltod des Herrn W. geriet die Ehefrau mit den beiden Kindern in finanzielle Bedrängnis. Der NOTHilfe e.V. organisierte deshalb einen großen Konzertabend, den er zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz im Dorfstadel Ziegelbach (Bad Wurzach) unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Roland Bürkle durchführte.

Der Familienvater war mit dem Auto gegen einen Baum geprallt und noch an der Unfallstelle verstorben. Besonders tragisch: Der Verunglückte hatte nach längerer Arbeitslosigkeit eine neue Arbeitsstelle gefunden, die er wenige Tage nach dem Unfall hätte antreten wollen. Somit wäre es der Familie endlich auch finanziell wieder besser gegangen. Neben dem seelischen Schmerz machten sich große Zukunftsängste breit, denn die Lebensversicherung wurde für das eigene Haus eingesetzt, das Frau W. aber nicht halten konnte und wegen der Schulden verkaufen musste. Sie bezog geringe Sozialhilfe und Kindergeld. Mit diesen Einkünften war es kaum möglich, über den Monat zu kommen. mehr Infos

Foto: Pixabay

Einmal auf den Eifelturm

Murat, ein unheilbar kranker Schüler, hatte einen Traum: einmal mit dem „Thalys“ nach Paris zu reisen und vom Eifelturm auf die französische Hauptstadt zu blicken. Der NOTHilfe e.V. finanzierte seinen Wunsch.

Murats Lehrerin, Angelika B. aus Köln, die die Reise organisiert hatte, schrieb: „Wir sind wieder aus Paris zurück. Murat hat den Tag wie im Traum erlebt, und wenn Sie seinen Blick auf dem Eifelturm gesehen hätten, spätestens dann weiß man, warum diese Fahrt so wichtig war. Er ist gesundheitlich schwächer geworden, und ich hatte zwischenzeitlich Sorge, ob diese Fahrt überhaupt noch stattfinden kann … So hatte er es geschafft, seinem Lebenswillen ein weiteres Ziel zu stecken! Träume sind lebenserhaltend! Und ein Verein Nothilfe kann diese Träume erfüllen. Danke.“

Sexueller Mißbrauch verfolgt Beate S. ein Leben lang

Gewalt und Schläge prägten die Kinderzeit. Immer wieder kam es zu sexuellem Mißbrauch durch den Stiefvater. Die Vergangenheit läßt Beate S. in Neuwied nicht los. Sie befindet sich in ständiger fachärztlicher Behandlung, mehrmonatige Klinikaufenthalte liegen hinter ihr. Frau S. lebt von einer geringen Rente. Zuletzt war sie mit ihren Mietzahlungen in erheblichem Rückstand, die der NOTHilfe e.V. ausgeglichen hat. Die Alltagsbewältigung ist längst zu einem permanenten Problem geworden. mehr Infos

OASiS wäre für Beate S. ein geeigneter Ort – so wie auch für die vielen anderen Hilfesuchenden aus dem Bereich der Neurologie und Psychiatrie, von denen der NOTHilfe e.V. ständig angefragt wird.

Foto: Barbara Genscher

Der frühere Bundesaußenminister Hans Dietrich-Genscher (+) war Schirmherr der Klassik-Matinée zu Gunsten von Beate S.

Mit Malerei Dialoge schaffen

Der Kemptener Wolfgang K. ist ein junger Mann im Rollstuhl, der seine Depressionen mit Malerei zu überwinden versucht. Nach der allgemeinen Hochschulreife scheiterten aufgrund des negativen Krankheitsverlaufes jedoch sämtliche Studien- und Ausbildungsversuche. Der NOTHilfe e.V. finanzierte Bilderrahmen und Staffeleien, um ihm die Möglichkeit zu geben, seine Bilder öffentlich zu präsentieren.

Foto: NOTHilfe e.V.

13.000 € für Delphin-Therapie

Damit hatte sich der NOTHilfe e.V. ein gewaltiges Ziel gesteckt. In der Kirche des Klosters Erlenbad (Ortenaukreis) fand ein großer Wohltätigkeitsabend statt, der die benötigte Summe vollständig erbrachte. Der 14jährige traumatisierte Dennis konnte die gewünschte Therapie erfolgreich hinter sich bringen, worüber sich auch der frühere Präsident des Europäischen Rechnungshofes, Prof. Dr. Bernhard Friedmann, sichtlich freute, der dem Wohltätigkeitsabend als Schirmherr vorstand. Wir danken dem Acher und Bühler Boten und dem Badischen Tagblatt für die Berichterstattung.
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Kloster Erlenbad

 

 

 

Vor Ort war auch ein Team von Baden-Baden TV. Den Fernsehbeitrag sehen sie hier

Familie R. – der erste NOTHilfe-Fall

Nur wenige Wochen nach Vereinsgründung meldete sich Frau R. im NOTHilfe-Büro auf Empfehlung des Sozialdezernenten ihres Landratsamtes, der die Eheleute R. engagiert begleitete, die dringend benötigten Finanzmittel aber nicht gewähren konnte. Mit der Geburt der schwerbehinderten Tochter taten die Eltern alles in ihrer Macht Stehende und hatten sich letztlich in den Ruin gewirtschaftet. Die Gläubiger-Bank drohte massiv mit Zwangsversteigerung des Wohnhauses der vierköpfigen Familie. Eine Tragödie, die lange bestand und zum Schluß doch noch ein Happy-End fand. mehr Infos

Projekte

 

Projekte

Im Zentrum unserer Projektarbeit stehen zumeist Einrichtungen oder Initiativen, die mit ihrer Ausrichtung die satzungsgemäßen Aufgaben des NOTHilfe e.V. tangieren und professionell arbeiten.

Für ihre Belange entwickeln wir jeweils Präsentationstage und überlassen den finanziellen Erlös dem jeweiligen Kooperationspartner.

Kinderheim St. Josef

Als der NOTHilfe e.V. mit dem Münchener Kinderheim in Kontakt kam, stand die Schließung des Hauses mit seinen 140 Aufnahmeplätzen im Raum. Finanzielle Probleme hatten sich dramatisch ausgeweitet.

Gestartet wurde mit der Etablierung einer Konzertreihe in der Hauskapelle, für die sich der damalige Abt der nahen Benediktinerabtei St. Bonifaz, Dr. Odilo Lechner, als Schirmherr gewinnen ließ.

Größere Kultur-Events – wie etwa das Konzert mit dem Musikkorps der Bayerischen Polizei mit Schirmherrin Karin Stoiber – wurden auf dem St. Bonifaz-Areal verwirklicht.

Als sich der NOTHilfe e.V. nach etlichen Jahren verabschiedete, war die materielle „Schieflage“ beseitigt, so daß der Heimbetrieb weitergehen konnte.

Rumänien-Woche

Eine komplette Woche mit zahlreichen Kultur-Highlights schenkte der NOTHilfe e.V. der Initiative einer deutschen Krankenschwester, die in Alba Julia (Rumänien) Straßenkindern ein (neues) Zuhause gibt – auch bei uns in Deutschland gibt es sie: Kinder und Jugendliche, die ohne festen Wohnsitz ein gefährliches Leben führen.

Die Aktionswoche in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern stand unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau. mehr Infos

Karlsruher Aidstag

Aids, so NOTHilfe-Vorstand Dietmar Pinkawa in seiner Eröffnungsansprache, sei nicht nur das Problem gewisser gesellschaftlicher Randgruppen, sondern unser aller Problem. Weltweit seien 25 Millionen Menschen HIV-infiziert, in Deutschland infizierten sich jährlich bis zu 3.000 Menschen, wobei in Karlsruhe mindestens 1.000 Personen mit HIV und Aids lebten.

Dank medizinischer Fortschritte könne zwar das Leben der Erkrankten „verlängert“ werden und auch die Lebensqualität werde zunehmend besser, dennoch sei die Krankheit noch immer nicht heilbar – und noch immer finde Verurteilung, Ausgrenzung und Entrechtung statt, hätten Betroffene gar zwei Tode vor sich: den sozialen und den biologischen.

Pinkawa lobte die vielschichtige Angebotspalette der AIDS-Hilfe Karlsruhe, die durch empfindliche Mittelkürzungen zunehmend bedroht werde. Das Gegenteil sei allerdings vonnöten, denn die Anlaufstellen – wie jene in Karlsruhe – leisteten enorm wichtige Aufklärungs- und Präventionsarbeit, berieten Betroffene und Angehörige, leisteten Hilfe bei sozialen Problemen und Krisen jeglicher Art, schufen Kontaktmöglichkeiten bis hin zur Sterbebegleitung.

Unter Leitung von Prof. Heinz Acker war das Bruchsaler Sinfonieorchester in der Universität Karlsruhe zu erleben. Anschließend versteigerte Prof. Dr. Harald Siebenmorgen, damals Direktor des Badischen Landesmuseum Karlsruhe, eine Vielzahl gestifteter Kunstwerke, wobei eine Originalgouache von Prof. Markus Lüpertz das Höchstgebot erzielte.

Die Schirmherrschaft lag in Händen des seinerzeitigen Sozialministers Dr. Erwin Vetter. 
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Tag des Obdachlosen

Menschen mit und ohne festen Wohnsitz trafen auf Einladung des NOTHilfe e.V. in Bayerns Landeshauptstadt zusammen. Sie begegneten sich bei einem gemeinsamen Mittagessen, vertraten ihre Standpunkte bei einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Polizei, Kultur und Gesellschaft.

Große Beachtung fand Peter Kalab mit seinem eindringlichen Ölbilder-Zyklus „Geächtet“, aber auch Norbert Gritschke, der aus seinem Buch „Durch alle Höllen“ las. In seiner Autobiographie schildert Gritschke Abstieg und Neuanfang – die Überwindung seiner Alkoholsucht.

Barbara Stamm (Foto), damals Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit, begleitete den Begegnungstag mit ihrer Schirmherrschaft.

Polizeimusikkorps bei NOTHilfe-Event

Der ökumenischen Gefängnisseelsorge an der Justizvollzugsanstalt Ravensburg widmete der NOTHilfe e.V. ein Jahresprojekt. In Ravensburgs guter Stube“ – dem Konzerthaus – gab unter Schirmherrschaft des damaligen Oberbürgermeisters Hermann Vogler zunächst das Polizeimusikkorps Baden-Württemberg (heute Landespolizeiorchester Baden-Württemberg) ein Orchesterkonzert.

Danach waren Iris und Klaus Kästel vom SÜDKURIER bemüht, möglichst viele Exponate zu versteigern, die zuvor MalerInnen, GrafikerInnen, BildhauerInnen, PlastikerInnen … gestiftet hatten.

Den Ertrag teilte sich der evangelische Gefängnispfarrer mit seinem katholischen Kollegen.

Wie wichtig die Arbeit der JVA-Geistlichen ist und wie sehr diese als letzte Hoffnung in so manchem Anliegen verstanden werden, erfährt der NOTHilfe e.V. regelmäßig im Zuge seiner eigenen Gefängnisarbeit
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Rottenburger Aktionstage

Die Einnahmen dieses Projektes flossen Elke Mildner zu, die mit ihren therapeutischen Wohngemeinschaften für chronisch und mehrfach geschädigte Alkoholiker Wege in eine gute Zukunft weist.

Zu Höhepunkten wurden ein Nachtkonzert bei Kerzenlicht im Priesterseminar, eine große Auktion im Rathaus sowie ein Auftritt der Domsingschule im Rottenburger Dom.

Weihbischof Thomas Maria Renz, der Schirmherr, beschloß die NOTHilfe-Aktionstage mit einem Gottesdienst in der „Katakombe“ – einem früheren Weinkeller. mehr lesen

Strafvollzug

 

Strafvollzug

Foto: NOTHilfe e.V.

Für uns ist zunächst unerheblich, welches Delikt zu einer Haftstrafe geführt hat. Umso bedeutsamer ist aber die individuelle Lebensgeschichte und insbesondere, ob der Gefangene ernsthaft gewillt ist, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ein „neues“ Leben – eines ohne Straftaten – zu beginnen.

Das die immer noch weitverbreitete Meinung einmal Knacki, immer Knacki“ grundsätzlich nicht stimmt, zeigt sich am Fall des Herrn R., der zunächst lange auf der Flucht war. Selbst in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ ist nach ihm gefahndet worden.

Herr R. beging Raubüberfälle. Seine Haftzeit von mehr als 8 Jahren nutzte er intelligenterweise für eine Schreinerausbildung, um anschließend das Fachabitur nachzuholen. Als Freigänger begann er schließlich ein Studium an der Katholischen Hochschule Freiburg und schloß dieses erstaunlich gut ab. Seitdem ist Herr R. nicht mehr straffällig geworden – im Gegenteil.

Als Diplom-Sozialpädagoge kümmerte er sich zunächst um KlientInnen mit Drogenproblemen und ist gesellschaftlich bestens integriert.

Zugegeben – solche anhaltend positiven Entwicklungen erlebt der NOTHilfe e.V. nicht allzu oft.

Foto: Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg

Foto: Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg

Zunächst einmal ist Kontinuität wichtig, damit gegenseitiges Vertrauen wachsen kann. Wir besuchen deshalb immer die gleichen Inhaftierten, halten mit ihnen Brief- und Telefonkontakt, vermitteln bei Auseinandersetzungen innerhalb der Haftanstalt und im Angehörigenumfeld, begleiten Ausgänge in der Lockerungsphase, unterstützten bei Arbeitsplatz- und Wohnungssuche. Es werden alle Maßnahmen ergriffen, die für einen gelingenden Neuanfang sinnvoll erscheinen.

Geschätzt wird von den Gefangenen, das sie ungefiltert reden können, keine Nachteile zu befürchten haben, wenn sie Kritik äußern und ungeschönt ihre Biographie preisgeben. Sie dürfen sich absoluter Diskretion sicher sein, bei Besuchen weinen, sich Frust von der Seele reden und dabei auch lauter werden – sie erfahren ein vorurteilsfreies Dasein, Zuhören und Ernstnehmen ohne Zeitdruck.

Auch nach der Haftentlassung wird die Verbindung gehalten, oft sogar noch intensiviert. Gerade dann zeigen sich häufig – weitere – Defizite, die eigentlich immer ein betreutes Wohnen empfehlen.

OASiS – Das sozialpädagogische KulturHaus wäre also auch hier gefragt, damit sich gute Vorsätze weiterentwickeln lassen.

In Kontakt mit den Strafgefangenen kommt der NOTHilfe e.V. hauptsächlich in Verbindung mit seiner Kulturarbeit, die auch hinter Gefängnismauern stattfindet.

Zu einem „Wunschkonzert“ ist der Pianist Valerij Petasch in die JVA Ravensburg gekommen, der an der Universität Ulm die Meisterklasse Klavier (Studium generale) leitet.

                                                                 Foto: NOTHilfe e.V.

Schon einige Male war Pfarrer Stephan Neß mit seiner Schauspielgruppe dabei (Foto), die mit Singspielen und szenischen Darstellungen für spannende Kontraste sorgte.

                                                             Foto: Wolfgang Fendt

Der Pantomime Wolfgang Fendt (Foto) faszinierte mit Gesten, Grimassen und vollem Körpereinsatz. Er beherrscht das gesamte Repertoire großer Komödie: an einem Abend spielt der studierte Pädagoge bis zu 25 verschiedene Rollen und kann dabei urkomisch und gleichzeitig todernst wirken.

Bei einem Poetry Slam-Wettbewerb waren die Strafgefangenen aufgerufen, selbst aktiv zu werden. Wer wollte, konnte bei dem offenen Wettbewerb einen selbst geschriebenen Text vortragen.

Zuvor hatte der Lehrer Matthias Lerche mit nachdenklichen Texten, berührenden Dias und selbstkomponierten Liedern in den Abend eingeführt.

                                                                 Foto: NOTHilfe e.V.

Zu einem wichtigen Ritual ist geworden, KünstlerInnen und Strafgefangene nach den Aufführungen zu vereinen und über das gemeinsam Erlebte ins Gespräch zu kommen. Dies erleichtert ein kleiner Imbiß, mit dem der NOTHilfe e.V. zugleich ein Stück „Normalität“ in den Gefängnisalltag bringt.

Benefiz-Kultur

 

Kultur-Veranstaltungen in der Vergangenheit

Unzählige Kultur-Events haben seit 1985 stattgefunden. Im Folgenden finden Sie einen kleinen Querschnitt. Gerade im Hinblick auf OASiS, dem sozialpädagogischen KulturHaus, kommt diesen Bestrebungen herausragende Bedeutung zu, steht doch das geplante Projekt unter dem Motto: „Mit Kultur zurück in die Kultur“.

Foto: NOTHilfe e.V.

Foto: NOTHilfe e.V.

Foto: Erwin Teufel

Angetan haben es dem NOTHilfe e.V. „besondere“ Veranstaltungsorte, die für die Öffentlichkeit nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich sind …

… so beispielsweise der Meierhof in Laufen, den der Volksmund „Schloss Zeppelin“ nennt. Von hier aus wirkte die weltberühmte Iris-Züchterin Helen Gräfin von Zeppelin. Das Anwesen befindet sich noch heute in Familienbesitz. Dem NOTHilfe e.V. diente es als Austragungsort für eine Klassik-Matinée mit dem international bekannten Trio Ostertag unter Schirmherrschaft des früheren Justizministers Rainer Stickelberger
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Außergewöhnliche Veranstaltungsorte bedürfen natürlich prominenter Schirmherrschaften. So reiste auch schon der einstige Ministerpräsident Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel an – und schrieb dem NOTHilfe e.V. ins Gästebuch: lesen

K a m m e r m u s i k

Schlösser, Herrenhäuser, Burgen, Klöster … – viele noch in privatem Besitz – bieten den idealen Rahmen für unsere Kammerkonzerte.

Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei – H. Heibel

Im Haus des Landtag von Hessen (Wiesbaden) gaben Reinhard Göbel (Bratsche), dessen Name mit der Musica Antiqua Köln untrennbar verbunden ist, und Claudia von Lewinski (Cembalo) ein NOTHilfe-Konzert unter Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Klaus Peter Möller

Der Gästeflügel von Schloss Fasanerie | Foto: Klaus Lorke © Kulturstiftung des Hauses Hessen

Foto: NOTHilfe e.V.

Music bey Hofe“ mit Trio Sanssouci: S.K.H. Moritz Landgraf von Hessen war Gastgeber eines NOTHilfe-Konzertes auf Schloss Fasanerie, Hessens schönstem Barockschloss

Klassik im üppig stuckierten Saal des Reichlin-von-Meldegg-Patrizierhauses mit grandiosem Blick auf den Bodensee

 

In Sigmaringen spielten die Violinistin Annette Dorothée Weismann und Bernhard Fackelmann (Cembalo) unter Schirmherrschaft S.H. Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern.

Schon oft diente die Säulenhalle in Bad Waldsee als Konzertstätte für Alte Musik, die NOTHilfe-Mitglied S.D. Max Willibald Fürst von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee bis kurz vor seinem Tod aufsperrte. mehr lesen

Mit Axel Graf Douglas sind bereits mehr als 20 Konzerte auf Langenstein verwirklicht worden. Die bewährte Tradition wird mit der neuen Schlossherrschaft fortgeführt: Bergit Gräfin Douglas und ihr Sohn Leopold Graf Douglas. mehr lesen

Konzertmeister der Wiener Symphoniker, die als Wiener Streichtrio auftraten, konzertierten für den NOTHilfe e.V. im Treppenhaus des Schlosses zu Bad Wurzach. Das sich über zwei Etagen erstreckende Treppehaus gilt als ein Höhepunkt der Baukunst des oberschwäbischen Barock. mehr lesen

In Weinheim konnten fünf Musiker aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin begrüßt werden, die sich einen großen Namen gemacht haben: Berliner Streichquintett.

Der türkische Pianist Vedat Kosal gefiel mit einem Klavierabend im Gasteig München, der unter Schirmherrschaft S.K.H. Alexander Prinz von Bayern stand. Auftritte u.a. mit Axel von Ambesser, Herbert von Karajan und Karl Ridderbusch sowie zahlreiche Tonträger machten Vedat Kosal einem breiten Publikum bekannt.

Mit Valerij Petasch hat der NOTHilfe e.V. einen genialen Pianisten gefunden, der sich schon lange für ihn einsetzt. Er studierte am berühmten Tschaikowski-Konservatorium in Moskau, errang dort die höchste Auszeichnung und das begehrte „Rote Diplom“. Petasch ist außerdem Komponist, Dozent und Ehrenmitglied der weltumspannenden Chopin-Society Polonia. Seine CDs illustriert er stets mit eigenen Kugelschreiber-Zeichnungen. mehr lesen

Gerade die Förderung junger KünstlerInnen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, liegt dem NOTHilfe e.V. am Herzen. Ein Beispiel dafür ist Daniel Reith (Klavier), den wir 17jährig kennenlernten. Der Bundespreisträger für Komposition, Stipendiat des Deutschen Musikrates, Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Cusanuswerkes …, ist mittlerweile Absolvent der Freiburger Musikhochschule. Für den NOTHilfe e.V. hat er schon etliche Konzerte gegeben.

Im Kloster Erlenbad beispielsweise konzertierte Reith unter Schirmherrschaft des früheren Landtagspräsidenten Willi Stächele, die Klavierabende im Friedrichsbau Bühl und Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach standen unter Schirmherrschaft von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Sybille Felder, MdL. mehr lesen


K i r c h e n k o n z e r t e

Klosterkirche Maulbronn | Foto: Andreas Zschorsch, Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG)

Foto: © Günter Lade

Im Rahmen der „Klosterkonzerte Maulbronn“ gab Prof. Friedrich Meinel, lange Kantor und Organist an der Erlöserkirche Potsdam, ein NOTHilfe-Konzert

Jahrzehntelange Tradition in der Basilika Weingarten – mit Kirchen-musikdirektor Heinrich Hamm als Gastgeber und Solisten wie Prof. Heinz Wunderlich: Organist, Hochschullehrer und Komponist in Hamburg. Wunderlich war einer der bekanntesten Orgelvirtuosen der vergangenen Jahrzehnte und der letzte noch lebende Schüler von Karl Straube. Nicht weniger bedeutsam ist die Gabler-Orgel in Weingarten. Mit 63 Registern, 6890 Pfeifen und vier Manualen (Foto) gehört sie zu den berühmtesten Orgeln Deutschlands.

 

Die Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee, von Papst Paul VI zur „Basilica minor“ erhoben, bot dem NOTHilfe e.V. schon oft einen imposanten Rahmen für Streicher-, Bläser- und Orgelkonzerte. Bekannt ist der „Honigschlecker“, ein Putto mit Bienenkorb, geschaffen von Joseph Anton Feuchtmayer.

In Steinhausen, der „schönsten Dorfkirche der Welt“, gastierte die Camerata Piccola in barocken Kostümen. mehr lesen

Klezmer, Jazz und Weltmusik brachte das Trio Kleznova in die alte Synagoge Binswangen. Der älteste neomaurische Synagogenbau Deutschlands, der sich bis heute erhalten hat, befindet sich in Schwaben. mehr lesen

In der Kirche der Benediktiner-Erzabtei Beuron erklangen Werke von Beethoven, Haydn und Boccherini, dargeboten vom Offenburger Streichtrio. Die Erzabtei St. Martin beherbergt die größte deutsche Klosterbibliothek und war Wirkungsstätte von Anselm Schott, auf den das bekannte lateinisch-deutsche Messbuch für Laien zurückgeht. mehr lesen

Unter Schirmherrschaft S.K.H. Bernhard Prinz von Baden realisierte der NOTHilfe e.V. im gotischen Münster Salem ein Konzert mit dem Freiburger Ensemble LA GAMBA. Weltweit bekannt ist die Internatsschule Schloss Salem. mehr lesen

 

J a z z – P o p – R o c k …

Allgäuer Zeitung, 13.08.16   

Im Rosengarten des Antikhofes Legau eröffnete Staatsminister a.D. Josef Miller einen afrikanischen Jazzabend mit ABANTU MARKTBRAND. Rechtzeitig zum Open Air-Beginn kam die Sonne zurück und ließ die über 300 Rosensorten, zahlreichen Kräuter und Pflanzen sowie die mystischen Steinfiguren und das Biotop bestens zur Geltung kommen. mehr lesen

Tolle Stimmung auch auf dem Burghof Otterswang mit einzigartiger Fernsicht ins Schussental. Mit GET BACK gab es schon so manche „Zeitreise zu The Beatles nach Liverpool und Hamburg in die 60er Jahre“. mehr lesen

 

Foto: NOTHilfe e.V.

Foto: Hubert Stark

In den „wilden Westen“ entführte The Drunken Horse Band. Das breitangelegte Repertoire erstreckte sich von Bluegrass bis zu Country-Rock, New Country und Traditional: von Johnny Cash bis zu den Dixie Chicks und von den Eagles bis zu K. T. Tunstall.

One Night with the Residence“ im neuen HoSchMi-Kulturstadel Holzgünz mit Opern-Akustik. Die Band Residence NonAme begeisterte mit Rock’n Roll, Pop- Songs und Rock.

Die irisch-keltische Band LANIGANS spielte Instrumentalstücke, Volks- und Liebeslieder, Balladen und moderne Kompositionen aus der aktuellen Folkszene. mehr lesen

Beim „Allgäuer Duranand“ vereinigten sich mehrere Komponenten zu einem geschmeidigen Ganzen: grenzenloser Aberwitz, geniale Musikalität und mitreißendes Temperament. Mit verschiedenen Programmen geht das Trio auf Tour, so zum Beispiel hat es drauf: Irish und American Folk, halsbrecherische Hardrock-Polkas und handgestrickte Lieder. mehr lesen

Foto: Mistcapala

Foto: Werner Bauer

Musik, Kabarett und Satire hat das Herrenquintett MISTCAPALA für sich entdeckt. Die Vollblutmusiker bedienen 96 Tasten, 45 Löcher und 288 Saiten ihres zum Teil selbst gebauten Instrumentariums, mit dem sie ihre vielfältigen Geschichten zum Lachen und Weinen darbringen.

Von der Hand in den Mund“ lautete das Thema des kabarettistischen Solo-Abends von und mit Michaela Dietl aus München. Die gelernte Germanistin, Historikerin, Philosophin sowie Stimmkünstlerin, Performerin, Textdichterin, Komponistin und einstige Straßenmusikerin, die auch für Theater und Film arbeitet, servierte mit ihrem Akkordeon handfest-absurdverrückte G’schichten.
Foto: 2010 Werner Bauer

Seit über 10 Jahren regelmäßig im Jahresprogramm: der Allgäuer Kulturabend in Oberstaufen mit der Stubenmusik Wagner, dem Frauenchörle Immenstadt und stets neuen Mitwirkenden. Alpenländische Volksmusik, Mundartlieder, Geschichten und Anekdoten aus dem Alltagsleben in den Bergen garantieren immer beste Unterhaltung. mehr lesen im Allgäuer Anzeigeblatt vom 17.11.2017.

Vorträge – Lesungen – Rezitationen

Foto: Manfred Glück

S.K.K.H. Dr. Otto Erzherzog von Habsburg (Foto), Sohn des letzten Kaisers von Österreich und Mitglied des Europaparlamentes, hielt auf Einladung des NOTHilfe e.V. einen Vortrag zur Europa-Politik im Saal der Münchener Abtei St. Bonifaz

Foto: NOTHilfe e.V.

Auch er schenkte dem NOTHilfe e.V. einen Vortrag: Dr. Theo Waigel (Foto). Das Thema des früheren Bundesministers: „Joseph Bernhart ein großer schwäbischer Denker und Dichter“.

Elmar Gunsch war Moderator, Autor und Schauspieler. Jahrelang präsentierte er im ZDF das Wetter und stand mit Carolin Reiber vor der Kamera.
Für seine Lesung im
Kurhaus Aulendorf hatte er heiter-besinnliche Texte ausgewählt, die Gunsch unter dem Slogan „Gereimtes und Ungereimtes“ augenzwinkernd zu Gehör brachte. mehr lesen

Foto: Wolfgang Schrader

Im Weiden-Pavillon des Lebensraum-Gartens in Hohenfels-Liggersdorf Musik und Rezitation: „Großer Vogel Nachtigall“. Aus Karlsruhe kam das Duo da Camera mit Brunhilde Holderbach (Rezitation, Blockflöte) und Michael Spengler (Viola da Gamba).

Helga Greier hatte sich für ihren Auftritt Werke von Hermann Hesse ausgesucht. Der Gedichteabend „ … und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ wurde musikalisch umrahmt von der Flötistin Susanne Eyhorn.

                                              Foto: NOTHilfe e.V.

Naturlyrik und Kurzgeschichten waren zeitlebens ihre Spezialität: Margot Matthias. Für den NOTHilfe e.V., den sie einst mitbegründete, übernahm die Autorin bis ins hohe Lebensalter Lesungen, die vielfach in Seniorenheimen, Kirchengemeinden, Kliniken, Justizvollzugsanstalten … stattfanden.

K u n s t v e r s t e i g e r u n g e n

Foto: NOTHilfe e.V.

Der frühere Minister Rudolf Köberle als Auktionator. Mit Witz, Charme und großem Sachverstand fand er in der Akademie Weingarten für den NOTHilfe e.V. ein aufgeschlossenes Publikum. Radierungen, Originallithographien, Aquarelle, Ölbilder, Holzschnitte, Skulpturen, Grafiken, Fotografien … Die Arbeiten kamen von KünstlerInnen aus dem gesamten Deutschland – darunter viele bekannte Namen.

Foto: NOTHilfe e.V.

Die Reihe der Auktionen begann im Landratsamt Oberallgäu. Dort waren die Kunstwerke einige Wochen ausgestellt, bevor Landrat Johann Fleschhut (Foto) den Hammer in die Hand nahm und damit selbst das Fernsehen anlockte.

Foto: NOTHilfe e.V.

Auch der Bad Schussenrieder Bürgermeister Georg Beetz verstand es, für die mehr als 100 eingereichten Exponate Interesse zu wecken. Einen besonders attraktiven Rahmen bot das Neue Kloster (Foto) – es befindet sich im Besitz des Landes Baden-Württemberg.

Foto: NOTHilfe e.V.

Foto: NOTHilfe e.V.

Foto: NOTHilfe e.V.

Lichtdurchflutete Räume bei der Auktion im Überlinger Kursaal am See

Volles Haus in der Akademie Weingarten

Die Auktion ist vorüber, es kann abgebaut werden

Veranstaltungstermine

 

Aktuelle Veranstaltungstermine

1.Juli 2023 20:00 Uhr:

„Identität“ – Ausstellung, elektronische Musik und KI-Cocktails zum Thema Künstliche Intelligenz, Jungbuschstraße 15 Mannheim

29.7.23 20:00 Uhr:

„Du bist Kunst“ – Fotoaustellung & -Projektion & elektronische Musik, Jungbuschstraße 15


Eintrittskarten

Eintrittskarten erhalten Sie direkt bei uns (sofern nichts anderes angegeben):

Kontaktformular
• E-Mail info@nothilfe-verein.de
• Karten- und Infotelefon 0160/98224024 (24-Stunden-Schaltung)
• Postkarte/Brief NOTHilfe e.V., Postfach 1906, 76409 Rastatt

Ihre Bestellung wird von uns bestätigt.

 

Bestellte Eintrittskarten werden an der jeweiligen Veranstaltungskasse ausgehändigt- diese öffnet immer eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Restkarten werden an der Veranstaltungskasse verkauft – Sie erreichen diese bis wenige Minuten vor Veranstaltungsbeginn unter der Rufnummer: Tel. 0160/98224024.
Am Veranstaltungstag selbst können Kartenbestellungen nur noch über das Karten- und Infotelefon 0160/98224024 gebucht werden.

Einladung

Gerne schicken wir Ihnen unsere Veranstaltungseinladungen per Newsletter oder Brief zu – selbstverständlich kostenlos. Mit dem Kontaktformular können Sie uns Bescheid geben.

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